Ute Reeh

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Perspektiven

Menschen die sich über ihr Bild von Welt einig sind

Menschen einigen sich auf Bilder, um mit der Komplexität von Welt umzugehen. Solche Konzepte helfen, sich in Systemen zurechtzufinden, Strukturen einzuordnen, gesellschaftliche Erwartungen und Vermutungen zu verstehen. Zugleich verstellen sie den Blick auf die Welt. Konzepte sind selbsterhaltend. Handeln auf ihrer Basis verstärkt Strukturen, die wiederum die hinter ihnen liegenden Vorstellungen zementieren. Das, was gegeben ist, scheint unveränderlich. Deutlich wird dies, wenn Probleme auftauchen, die unlösbar scheinen. Das bedeutet zunächst nur, dass andere Lösungen, als die vom jeweiligen Konzept vorgesehenen, benötigt werden. Dieses Andere, neue entsteht in einem offenen Raum. Seine Form ermöglicht Unerwartetes. Hier beginnt ein Prozess. Durch viele Rückkopplungsschleifen und wechseln von Perspektiven können auf einem solchen Weg bodennahe, emotional mit den Ideengeber/innen verbundene, rational beeindruckende Lösungen entstehen, die niemand zuvor erwartet hätte.

 

Vorstellung über die Anderen - ohne etwas zu sehen

 

 

Im selben Raum sein

 

Ansehen

 

 

Aus verschiedenen Richtungen schauen

Schätze entdecken

 

Ideen gemeinsam betrachten

 

Alle sind beteiligt – jeder anders

 

Unbestimmtheit gehört dazu

 

 

Angst manchmal auch

 

Herantasten

 

Bemerken, was im anderen steckt

 

 

Spielen